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Nachdem die Symptome einer LAM anderen Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale oder einem Lungeemphysem ähneln, dauert die durchschnittliche Diagnosestellung ca. 3 bis 5 Jahre.
Welche Untersuchungen müssen gemacht werden?
Die typischen LAM-Veränderungen sieht man am besten in einer hochauflösenden Computertomographie (HRCT), ein Lungenröntgen ist in der Regel zu wenig. Zeigen sich noch zusätzlich gutartige Tumore (Angiomyolipome) im Bauchbereich oder milchige (chylöse) Ergüsse, wird die Diagnose einer LAM wahrscheinlicher.
Bei nicht typischen LAM-Veränderungen wird in der Regel eine Lungenbiopsie (Entnahme von Lungengewebe) empfohlen. Im Rahmen einer kleinen thoraxchirurgischen Eingriffs (meist eine VATS- videoassistierte Thorakoskopie) wird Gewebe aus der Pleurahöhle entnommen.
Eine Lungenfunktion gibt Auskunft darüber, ob eine Verengung (Obstruktion) der Atemwege vorliegt. Gleichzeitig mit der Lungenfunktion wird auch die Diffusionskapazität (DLCO, siehe Erklärung) gemessen.
Angiomyolipome werden am besten mittels Computertomographie untersucht, können aber auch mit einer Ultraschalluntersuchung diagnostiziert werden.
Diffusionskapazität (DLCO,TLCO)
Diffusion ist der Vorgang, bei dem der eingeatmete Sauerstoff über die Lungenbläschen in das Blut gelangt.
Die Diffusionskapazität gibt uns Informationen über den Sauerstoffaustausch in der Lunge.
Die Messung der Diffusionskapazität gibt uns Aufschluß über die Fähigkeit der Lunge zur Aufnahme von Sauerstoff aus der Luft.
Zur Messung der Diffusionskapazität atmet der Patient eine Testluft ein, der eine bestimmte (gesundheitlich unbedenkliche) Menge von Kohlenmonoxid (CO) beigemischt wurde. Nach dem Einatmen enthält diese Testluft weniger Kohlenmonoxid als vorher. Da Kohlenmonoxid - genau wie Sauerstoff auch - aus der Lunge ins Blut übertritt, kann man so von der Kohlenmonoxid–Aufnahme auf die Sauerstoff-Aufnahme schließen. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten, die Ergebnisse stehen unmittelbar nach der Messung zur Verfügung. Beim gesunden, ruhenden Erwachsenen beträgt die Diffusionskapazität für Sauerstoff 15–20, für CO2 150–250 ml/mmHg/Min.
FEV1
FEV1 ist die Menge an Luft, die in einer Sekunde ausgeatmet wird, wenn man nach maximalem Einatmen möglichst rasch und kräftig ausatmet.
Bei verengten Bronchien ist der FEV1 -Wert zu niedrig, den es passt nicht so viel Luft in die Bronchien und durch die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur kann ein Asthmatiker beispielsweise nicht so kräftig ausatmen, wie ein gesunder Mensch. |